Bei der Rückkehr aus dem Amazonas liegt die Stadt wieder im wabernden, beißenden Nebel. Die Menschen schützen sich mit Schirmen und Masken. Überall liegt Müll rum. Das ändert sich auch bei unserem Spsziergang in dias Stadtzentrum nicht. Die einstmals legendäre Oper der aufblühenden Stadt des Kautschukhandels wirkt wie ein Witz. Das Straßenrestaurant mit Musikkapelle, aber ohne Kühlung, ist gut besetzt. Wir gehen nebenan rein, wo immernoch die Musik rüber dröhnt, es aber kühl ist. Dann schleppen wir uns in der brütenden Hitze über die ungleichen Bordsteine und maroden Fußwege zum Supermarkt. Innen ist es kühl und sie haben einen Bankomaten, aus dem wir sogar Geld bekommen. Daran hätten wir jetzt nicht geglaubt. Gern schauen wir uns im kühlen Markt Riesenavokados und Riesenfische an.


Abgepackte Antillengurken
Nach einer Pause im schön kühlen Hotel gehen wir wieder los, zum Treffen mit unseren Freunden von Campinas. Am Opernplatz herrscht Feierstimmung. So beleuchtet sieht alles sehr schön aus.

André und Ana machen hier Urlaub. Wir treffen uns in einem der Lokale am Opernplatz. André präsentiert stolz seine Vogelbeobachtungen. Wir sehen auch Fotos von Badelöchern, Wasserfällen, Delphinfüttern und indigenen Bemalungen im Umkreis von Manaus- also es wäre noch viel hier in der Nähe zu bereisen!!! Mit zunehmenden Abend füllt sich das Lokal und es herrscht ein für unsere Breitengrade unvorstellbarer Lärm. Es wird gegessen und getrunken, viel und laut gesprochen und dazwischen dringt die Musik von unten nach oben. Wenn der Kellner auf den Balkon des Lokals geht, kommt immer ein Schwall heißer Luft rein. Unsere Freunde berichten, dass die Museen wegen Smog geschlossen sind, wir dachten, es läge am Wochenende. André und Ana bringen uns zum Hotel und fahren mit Uber in ihres. Wir verabschieden uns herzlich, auf ein Wiedersehen in Deutschland!

