…aber erstmal gut frühstücken und guten Kaffee trinken…

Atimoya- eine Kreuzung von Zimtapfel und Cherimoya- süss und saftig


…und knusprige Röllchen aus Maniokmehl zum Beispiel zum Frühstück.
Badesachen sollten wir einpacken, aber das entpuppt sich als Fehlinformation der Gastgeber. Denn nur der geschichtsträchtige Ort Cachoeira heißt übersetzt Wasserfall. Zu einem Wasserfall zum Baden fahren wir nicht. Nach stundenlanger Fahrt an Eucalyptusbäumen, Bananenstauden, Bambus und Kuhweiden vorbei und durch sehr arme Orte, in denen überall die Wahlwerbung die Straßen verschmutzt, kommen wir in dem Ort Cachoeira an.

Diese Werbung klebt sehr fest auf dem Boden. Der bisherige achtzigjährige Präsident der Arbeiterpartei ist rechts zu sehen.


Maria läßt mich von der Tamarinde kosten- ist mir sauer


Der Tamarindenbaum.
Wir besuchen ein Museum von einem Hansen- Bahia, ein deutscher Buchillustrator, der nach Brasilien auswanderte und in dem Haus, welches heute das Museum iat, lebte. Dann fahren wir auf einen anderen Berg. Mit bester Aussicht essen wir zu Mittag.

Weiter geht’s in das Stadtzentrum. Ein großer Fluss, der Ipirangia, wurde gebändigt, der demzufolge hin und wieder für Überschwemmungen sorgt.
Ansonsten ist es ein Ort der großen Geschichte. Der Kaiser Dom Pedro, der vor Napoleon nach Brasilien geflüchtet war, hat hier 1822 den Willen zur Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Dieser „Ruf vom Ipiranga“ ging in die Geschichte ein. Dom Pedro I. wurde zum Kaiser Brasiliens gekrönt. Die Menschen von hier strömten zu dieser Zeit nach Salvador Bahia (70 km entfernt), um Brasilien von den Portugiesen zu befreien.




Von dem eventuell einstigen Glanz der Stadt ist fast nichts übrig geblieben, viel ist verfallen.
Wir besuchen ein Museum mitsamt Kirche der afrobrasilianischen Frauen. Foto aus dem Museum:






Abend stoßen wir auf die Freundschaft mit Caipi an
